Marktkirche Hannover

Geografie von Hannover

Hannover, die Hauptstadt von Niedersachsen, liegt im Tal des Flusses Leine, eingebettet zwischen dem norddeutschen Tiefland und dem niedersächsischen Bergland. Im Norden der Stadt trifft man auf sandige, bzw. moorige Geestlandschaften, im Südwesten von Hannover findet man fruchtbare Lössböden an den Ausläufern des Weserberglandes. Hannover gilt als „Grüne Großstadt“, da mehr als 10% der Stadt öffentliche Grünanlagen sind, wobei alleine der zentral gelegene Stadtwald Eilenriede 650 Hektar Größe besitzt.

Die Stadt liegt im Schnitt 55 Meter üNN. Als höchste Erhebungen gelten der südöstlich der Stadt befindliche Kronsberg (ca. 118 m) und der Lindener Berg (ca. 89 m), mit der Volkssternwarte Hannover. Die eigentlich höchste Erhebung ist der liebevoll genannte „Monte Müllo“, ein etwa 121 m hoher Müllberg auf der Mülldeponie Lahe. Die tiefste Stelle der Stadt liegt im Landschaftsschutzgebiet Klosterfort Marienwerder, hier misst man 44 m üNN.

Im Süden der Stadtmitte findet man den etwa 78 Hektar großen Maschsee, ein künstlich angelegtes Gewässer. Vom Süden der Stadt, Richtung Nordwesten, fließt die Leine in Richtung Aller. In der Nähe des Maschsees wird Leinewasser durch den „Schnellen Graben“ zur Ihme geleitet. Das Wehr des „Schnellen Graben“ dient, abgesehen von der Wasserstandsregulierung, der Stromerzeugung. Die Ihme, eigentlich ein kleinerer Bach aus dem Calenberger Land, wird durch die Zufuhr des Leinewassers zum Fluss, der sich nach ein paar Kilometern mit der Leine vereinigt. Die Leine ist ab diesem Punkt mit Schiffen befahrbar. Ein weiterer Fluss der in die Leine mündet ist die Fösse.
Die nächstgelegenen Großstädte von Hannover sind u. a. Braunschweig, Bielefeld, Kassel und Bremen.


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